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aktualisierte Informationen zum SARS-CoV-2 Antikörpernachweis, Stand 17.03.2021

Laut aktueller Studienlage ist die Antikörperantwort gegen das Spike-Protein nach durchgemachter Covid-19 Erkrankung ungefähr ähnlich hoch wie jene, die nach der ersten Impfung auftritt. Hatte sich das Immunsystem jedoch bereits mit dem Virus auseinandergesetzt ruft eine Impfung einen 140-mal höheren Antikörperspiegel, als bei Geimpften ohne vorherige Erkranung mit dem Covid-19 Erreger hervor. Dabei spielte die schwere der durchgemachten Erkrankung keine Rolle, selbst unbemerkt verlaufende Infektionen mit SARS-CoV-2 führten zu den erhöhten Impftitern. Aus diesem Grund spricht die STIKO (Ständige Impfkomission) die Empfehlung aus, erst 6 Monate nach überstandener Covid-19 Erkrankung lediglich eine Impfdosis zu erhalten. Aus diesem Grund kann es mitunter sinnvoll sein, vor einer geplanten Impfung einen Test auf bestehende Antikörper gegen das Spike-Protein von SARS-CoV-2 durchzuführen. Hierdurch werden auch unbemerkt verlaufende Infektionen sicher erkannt und eine eventuell bereits vorhandene Immunität bestätigt.

Manisty, C. et al. Antibody response to first BNT162b2 dose in previously SARS-CoV-2-infected individuals. Lancet (2021) doi:10.1016/s0140-6736(21)00501-8.