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Neuer SARS-CoV-2-IgG Antikörpertest

Die COVID-19-Pandemie ist nach wie vor nicht überstanden und die Abklärung einer bereits überstandenen Infektion noch immer von Relevanz. Aufgrund der bislang niedrigen Fallzahlen ist eine hohe Testspezifität besonders entscheidend, um den Anteil „falsch-positiver“ Ergebnisse gering zu halten.

Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir im Labor der Bio-Diagnostik AG für die Bestimmung des SARS-CoV-2-IgG Antikörpers auf den Antikörpertest der Firma Roche Diagnostics zurückgreifen. Dieser Test weist die bislang besten Werte für Sensitivität (100%) und insbesondere Spezifität (99,8%) auf.

Rechtliche Lage zum Immunitätsnachweis von SARS-CoV-2

Im Rahmen der COVID-19 Pandemie kommt derzeit gehäuft die Frage auf, ob bereits der Nachweis einer erworbenen Immunität gegen den Erreger SARS-CoV-2, der durch § 1 Absatz 1 der Coronavirus-Meldepflichtverordnung in das IfSG aufgenommen wurde, unter die „Feststellung einer Infektion“ fällt und somit Ärzten vorbehalten ist.
(§ 24 des IfSG: „Die Feststellung oder die Heilbehandlung einer in § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1, 2 und 5 oder in § 34 Absatz 1 Satz 1 genannten Krankheit oder einer Infektion mit einem in § 7 genannten Krankheitserreger oder einer sonstigen sexuell übertragbaren Krankheit darf nur durch einen Arzt erfolgen.“)
Die Ausdehnung der Meldepflicht auf den SARS-CoV-2 Erreger ist an dieser Stelle eindeutiger formuliert und bezieht sich ausschließlich auf akute Infektionen.
(§ 1 Absatz 3 der Coronavirus-Meldepflichtverordnung: „Die Pflicht zur namentlichen Meldung nach § 7 Absatz 1 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes wird auf den direkten oder indirekten Nachweis des in Absatz 1 Satz 1 genannten Krankheitserregers ausgedehnt, soweit der Nachweis auf eine akute Infektion hinweist.“)
Da die Rechtslage bezüglich eines Immunitätsnachweises für SARS-CoV-2 (SARS-CoV-2-IgG) momentan noch nicht eindeutig ist (Arztvorbehalt für den Nachweis einer Infektion gemäß § 24 des IfSG), liegt die Entscheidung zur Anordnung eines solchen Tests im Ermessen des jeweiligen Behandlers. Wir hoffen, dass Nachfragen bei zuständigen Behörden zu einer baldigen Klärung dieser Fragestellung führen.

EB 37 (Corona)

Bitte denken Sie neben dem Serum auch an den Versand der EDTA-Röhrchen. Ohne diese können wir leider das im EB 37 enthaltene „Großes Blutbild“ nicht anfertigen.
Die Abrechnung des EB 37 Profils musste angepasst werden und erfolgt nun direkt mit dem Patienten nach GOÄ oder GebüH über die Bio-Diagnostik AG, wobei die Befundung bereits enthalten ist. Der Patient erhält keine Rechnung über die PASI GmbH.